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Laßt uns die Schlichtheit in der Zukunft
erhalten (Br. F. van Hoorde - 30. April 1992),
Laßt uns den Luxus der Schlichtheit (unleserlicher
Name - 30. April 1992),
... aber warum noch ein zweiter Altar? (unlesbarer
Name - 1. Mai 1992),
schlicht, aber doch sehr hell (Filip van
Pottelberg - 2. Mai 1992),
prächtige Lichtstilkirche; kupferne Kerzenständer
auch prächtig, aber meines Erachtens hier nicht passend (unleserlicher
Name -6. Mai 1992),
schade um den Barockaltar; zu viel, schöner
ohne (Marie-Ange Dockers - 28. Mai 1992),
am besten kein Übermaß an Barockverzierung (unleserlicher
Name - 30. Mai 1992), ... |
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Dies sind eine handvoll spontaner Reaktionen, die
die ersten Besucher des wiedereröffneten Chores im Gästebuch niedergeschrieben
haben. Sprechen sie nicht für sich? Soll es uns wundern, daß Menschen
von den natursteinernen Massen, frei von Mobiliar, Putz, Pigmenten und
Ornamenten, beeindruckt sind? Ist diese Schlichtheit, zusammen mit dem
dominierenden Licht, nicht gerade das, was diese Kirche von einer Durchschnittsstadtkirche
unterscheidet? Und doch. Es ist doch niemals so gewesen. |

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Es gibt auch andere Meinungen. Manche kritischen
Besucher - zwar eine Minderheit - empfinden den unwesentlichen
Charakter des Chorinneren: |
"Nach 30 Jahren Restaurierung mit viel Geld
der Gemeinschaft hat man den Eindruck, daß alles ausgeräumt wurde;
vielleicht steht's im Himmel" ('Lucifer', 5. Mai 1992). |
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Pro und Kontra somit. Versetzen wir uns erst für
eine genaue Bewertung zurück in die Zeit, in einen Zeitraum, der die
Innenansicht der Kirche bestimmte, wie sie 1961 den Restauratoren
anvertraut wurde. |
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