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Noch nie strömte in die Kirche so viel
Licht hinein, wie nach der Restaurierung. Eine Lichtfülle, die zwar die
Architektur mit einer prächtigen Schattenwirkung unter-strich, aber
genauso viel störende Nebenwirkungen verursachte. Der Oberbau des
Hauptaltares sowie der Altar der Achsenkapelle wurden früher nie mit
einem so grellen Licht bestrahlt; auch die komplizierte Verankerung des
Oberbaus des Hochaltares war nie so stark betont, wie seit dem Neubau des
Lichtschiffes und der Ausstattung mit hellem Glas. |
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Früher war der Lichteinfall der Kirche,
gefiltert durch Glasmalerei-Fenster, sehr nuanciert.
Von diesen empfindlichen Bauteilen gibt
es keine mittelalterlichen Zeugen mehr; die Glasfenster, die die
Religionskriege überlebten, verschwanden schließlich doch durch die
Entfernung des Maßwerks und die voll-ständige oder teilweise
Verschließung der Fensteröff-nungen.
Drei schwerbeschädigte Glasfenster aus
1850 über dem Hochaltar wurden nicht wieder eingesetzt. Lediglich zwei
einmalige Glasfenster von J. B. Capronnier (1851 und 1860) wurden
fachmännisch restauriert und als unabhängiger Lichtschirm in den
Seitenkapellen, zu denen sie ursprünglich gehörten, montiert.
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