Erste Pläne

 

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Erste Pläne

.Um die Jahrhundertwende wurden die ersten konkreten Pläne für eine gesamte Restaurierung erarbeitet.

Architekt August van Assche wählte für die Restaurierung der ursprünglich gotischen Kirche eher einen dogmatischen Ansatz, was unter anderem den Neubau des Westportals aus dem 17. Jahrhundert im gotischen Stil beinhaltete. Anfang dieses Jahrhunderts wurde mit den vorbereitenden Arbeiten angefangen. Die an der West- und Südseite gebauten Häuser wurden abgerissen, während die an der Nordseite auf Antrag des Zeichners-Archäologen Armand Heins erhalten blieben. Architekt H. Geirnaert befürwortete 1906 eine Restaurierung in dem vorhandenen Zustand, d. h. einen historischen Wiederaufbau. Alle Pläne wanderten dann in die Schublade beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Indem die Kirche am 28. Dezember 1936 unter Denk-malschutz gestellt wurde, schienen sich neue Möglich-keiten für eine Restaurierung zu eröffnen. Im gleichen Jahr wurde der eingetragene Verein "Freunde der Sankt-Nikolaus-Kirche" gegründet, mit dem Ziel - das auch heute noch gilt -, die gesamte Restaurierung der Kirchen zu fördern. Die 1914 unterbrochene Restaurierung des Westgiebels wurde 1938 fortgesetzt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 abgeschlossen, jedoch n1948 unterbreitete der Architekt A. R. Janssens neue Vorschläge. Er befürwortete die erneute öffnung des Laternenturms. Gegenwind blies von dem Königlichen Ausschuß für Denkmäler und Landschaften, der sich einer weitgehenden Restaurierung in den jetzigen Zustand der Kirche, die denn auch enden würde, wider-setzte. Adrien Bressers, der als Architekt des Kirchen-vorstandes die Nachfolge des 1953 verstorbenen Architekten

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 Janssens antrat, unterbreitete auf einer Sitzung am 30. Oktober 1957 den Vertretern der Stadt, der Provinz und des Königlichen Ausschusses einen neuen Restaurierungsentwurf.icht ohne Kritik über das ziemlich phantasielose Ergebnis.  Sie hatten sich vor Ort von dem weitgehenden Verfall überzeugen können und kamen zu der Auffassung, daß eine ordentliche Restaurierung auf der Grundlage einer tiefgehenden archäologischen Studie des Denkmals erfolgen könnte. Man gab somit das Prinzip, daß nichts geändert werden durfte und alles beim alten bleiben mußte, auf. So wurde der Weg geebnet für eine Studie von Zeugnissen und Hinweisen, die es ermöglichen würde, zu dem früheren Zustand zurückzufinden.
Professor Dr. Firmin de Smidt fing 1960 mit der gründ-lichen archäologischen Prüfung an.
Mit der Stabilitätstudie wurde Professor Ing. F. Riessauw beauftragt.