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Ende des 16. Jahrhunderts wurde man,
neben den durch den Bildersturm erforderlich gewordenen Reparaturarbeiten,
bereits mit ersten Standsicherheits-problemen an den Gewölben
konfrontiert. Vorher mußte bereits der sich senkende Turm mit breiteren
Vieringpfeiler ausgestattet werden. Es nutzte jedoch alles wenig; die
Destabilisierung führte dazu, daß die Kirche in all ihren Fugen berstete.
Es wurde bereits erwähnt, daß das Kircheninnere unter
dem Pastor Roger Nottingham (1656 - 1691) ein gründliches Face-lifting
erhielt, was nach außen durch ein Barock-portal in modernem Stil in der
Westfront sichtbar war. |
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Die
katholische Kirche verlieh auf diese Art ihrem neuen Elan Ausdruck.
Während durch Impulse des Jesuiten-ordens im ganzen Lande schöne
Barockkirchen entstanden, mußten die vorhandenen Pfarreikirchen sich mit
einer Stilerneuerung ihres Interieurs zufrieden stellen. Ein
Kreuzrippengewölbe in halber Höhe des Turmes mußte bei Sturm
herunterfallende Steine und Glas aufhalten. Neben dem Bau eines
eindrucksvollen Hauptaltars wurde jede Seitenkapelle mit einem, von den
örtlichen Geschäfts-leuten, gespendeten schönen Barockaltar
ausgestattet. Aus Standsicherheitsgründen wurden die Oberlichter des
Chores zu zwei Dritten und die des Kirchenschiffes voll-ständig mit
Mauerwerk ausgefüllt. Die Kirche erhielt dadurch mehr Masse und die
Lichteinstrahlung ihrer mittelalterlichen Struktur ging verloren. Die
Barock-verzierungen erhielten dadurch jedoch gleichzeitig eine breitere
Tragfläche.
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